Eine Schatzsuche mit großer Gruppe vorbereiten und spielen - Erfahrungsbericht und Tipps
Eine Schatzsuche mit großer Gruppe vorbereiten und spielen - Erfahrungsbericht und Tipps

Eine Schatzsuche mit großer Gruppe organisieren – Erfahrungsbericht & Tipps

Eine Schatzsuche mit vielen Kindern zu spielen, kann eine Herausforderung sein und sollte gut geplant und vorbereitet werden. In diesem Beitrag gebe ich anhand unserer Dino-Forscher-Schatzsuche, die ich mit einer Schulklasse gespielt habe, viele Tipps und Ideen für die Organisation einer Schatzsuche mit großer Gruppe.

Am Ende kommen auch unsere Testfamilien zu Wort: Sie haben unsere Schatzsuchen mit großen Gruppen ausprobiert und geben ihre Eindrücke und Tipps weiter. Wer also Ideen für die Organisation einer Schatzsuche mit vielen Kindern sucht, sollte jetzt weiterlesen.

Prinzipien für eine Schatzsuche mit vielen Kindern

Bei der Planung der Abschlussfeier am Ende der 4. Klasse meiner Tochter kommt die Idee auf, eine Schatzsuche zu organisieren. Diese Aufgabe landet – aus Gründen – bei mir und ich nehme die Herausforderung natürlich gerne an. Unsere Kund*innen fragen immer wieder mal, für welche Gruppengröße die ausgefuXten Schatzsuchen eigentlich geeignet sind. Deshalb möchte ich sehr gern ausprobieren, ob eine Schatzsuche mit einer ganzen Schulklasse gelingen und im besten Fall sogar noch Spaß machen kann.

Grundsätzlich gehen wir als AusgefuXt-Team davon aus, dass unsere Schatzsuchen mit einer Gruppengröße von bis zu 8 Kindern einfach so nach Anleitung problemlos vorbereitet und gespielt werden können. Bei mehr Kindern wird es für die Spielleiter*in möglicherweise etwas unübersichtlich. Es kann eine Herausforderung werden, auf alle Kinder zu achten und alle Kinder einzubeziehen.

Damit unsere Schatzsuche gelingt und möglichst alle Kinder Spaß haben, habe ich mir im Vorfeld überlegt, wie die Schatzsuche grundsätzlich ablaufen soll:

  • Die Kinder müssen sich am Anfang in mehreren Gruppen zusammenfinden. In jeder Gruppe sollten maximal 8 Kinder sein.
  • In jeder Gruppe gibt es mehrere Kinder, die während der gesamten Schatzsuche eine konkrete Aufgabe haben.
  • Die Rätsel an den einzelnen Stationen lösen die Kinder in ihrer Gruppe.
  • Den Weg zwischen den Stationen gehen wir in der großen Gruppe gemeinsam.
  • Zwischen den Gruppen sollte es möglichst keinen Wettbewerb geben.
  • Erst wenn alle Gruppen alle Lösungen gefunden haben, dürfen die Kinder den Schatz suchen.
  • Die Schatzkiste wird gemeinsam geöffnet.
  • Es muss mindestens eine weitere erwachsene Person mitkommen und helfen.
  • Die Teilnahme an der Schatzsuche ist freiwillig. Es kommen nur die Kinder mit, die wirklich Lust darauf haben.

Mir ist es wichtig, dass die Kinder die Schatzsuche als gemeinsames Event und kooperatives Spiel erleben. Die Einteilung in Gruppen dient ausschließlich dazu, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, sich an der Lösung der Rätsel zu beteiligen (einfach damit alle etwas sehen). Ich möchte nicht, dass zwischen den Gruppen Wettbewerb aufkommt, sondern die Gruppen sollen sich gegenseitig helfen. Schließlich haben sie alle ein gemeinsames Ziel: Den Schatz finden!

Eine Schatzsuche für eine große Gruppe auswählen

Die wichtigste Frage am Anfang ist natürlich: Welche ausgefuXte Schatzsuche eignet sich für so eine große Gruppe am besten? Die Kinder sind alle zwischen 9 und 10 Jahren alt. Ich schaue also bei den Schatzsuchen für große Kinder und treffe meine Auswahl unter den Schatzsuchen, bei denen wir die verfliXten Armbänder zum Finden der einzelnen Stationen einsetzen.

Schatzsuchen-Hinweise vorbereiten: Die verfliXten Armbänder

Das Prinzip: Jedes Kind bekommt ein oder mehrere Armbänder. Mit der richtigen Kombination aus zwei verfliXten Armbändern finden die Schatzsucher*innen den Weg von einer Station zur nächsten.

Bei diesem Prinzip können ganz einfach viele Kinder in die Suche nach den einzelnen Stationen eingebunden werden. Deshalb eignet es sich gut für große Gruppen.

Die Armbänder sind in der Ägypten-, der Dino-Forscher– und der Ninja-Schatzsuche enthalten oder können als Vorlage einfach heruntergeladen und für alle anderen bzw. eigene Schnitzeljagden genutzt werden.

Ich entscheide mich bei unserer Abschlussfeier für die Dino-Forscher-Schatzsuche. Diese ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht, enthält die verfliXten Armbänder und ich hoffe, das die Kinder das Dino-Thema spannend finden.

Die Schatzsuche für eine große Gruppe vorbereiten

Mein Plan, die Kinder in Gruppen rätseln zu lassen, erfordert etwas mehr Vorbereitungszeit als gewöhnlich: Jede Gruppe soll an jeder Station ihr eigenes Rätsel bekommen. In die Klasse meiner Tochter gehen 22 Kinder. Wir spielen die Schatzsuche also mit drei Gruppen. Vorsichtshalber bereite ich alle Stationen vier mal vor. Ich möchte einfach für den Fall, das die Kinder sich nicht auf drei Gruppen einigen können oder mal eine Gruppe ihren Hinweis nicht findet, gut vorbereitet sein.

Ich schneide alle Unterlagen vier mal aus und benötige dafür einen ganzen Vormittag. Allerdings bin ich beim Ausschneiden sehr genau, sicher kann das ganze etwas beschleunigt werden (indem man zum Beispiel nicht jeden Kreis ganz genau ausschneidet oder keine zusätzlichen Bastelaktionen veranstaltet).

Da ich die Schatzsuche vier mal vorbereite, muss ich den Überblick über eine ganze Menge Material behalten. Deshalb notiere ich von Anfang an die Stationen, alle Infos und auch alles, was ich den Kindern am Anfang sagen möchte auf dem Spickzettel.

Nach dem Ausschneiden müssen die einzelnen Stationen für jede der vier Schatzsuchen verpackt werden. Dafür nutze ich drei Varianten:

  • Die Schatzkarte und ein Rätsel verpacke ich in Dino-Klopapierrollen.
  • Das Dino-Knochen-Rätsel verpacke ich in Dino-Eiern aus Gips (auf dem Bild noch nicht zu sehen).
  • Zwei Rätsel verpacke ich in Dosen aus Plastik.

Auf jedes Rätsel klebe ich die Koordinaten der Station.

Neben den vier Rätseln pro Schatzsuche bereite ich noch die folgenden Dinge vor:

  • ein Dino-Notizbuch für jede Gruppe
  • die verfliXten Armbänder und das zugehörige Koordinatenrätsel
  • das Schild für die Dino-Knochen-Ausgrabungsstätte
  • eine Mappe mit Stift, Kleber, Schere und Klebeband für jeder Gruppe
  • eine Randvoll mit Süßigkeiten und Dino-Forscher-Urkunden gefüllte Schatzkiste.

Kurz bevor die Schatzsuche beginnt, verstecke ich an jeder Station drei der vier Rätsel. Dabei wähle ich immer drei unterschiedliche Verstecke aus, damit jede Gruppe ihr eigenes Rätsel suchen kann:

Das 1. Rätsel habe ich in den Dino-Eiern versteckt und plane, die Ausgrabungsstätte in einem Sandkasten auf einem Spielplatz vorzubereiten. Da ich befürchte, dass neugierige Kinder auf die Eier aufmerksam werden könnten, werde ich sie erst im Laufe der Schatzsuche verstecken. Außerdem behalte ich für jede Station ein Rätsel in meiner Tasche, damit ich immer eine Reserve dabei habe.

Die Schatzsuche mit 16 Kindern spielen

Jetzt ist alles geplant und vorbereitet. Das Abenteuer kann losgehen.

Als Treffpunkt für die Abschlussfeier kommuniziere ich von Anfang an 2 Möglichkeiten: Alle Kinder, die Lust auf eine Schatzsuche haben, sollen 15:00 Uhr auf den Schulhof kommen. Für alle anderen Kinder (und die Eltern) findet die Abschlussfeier ab 16:30 Uhr auf einem Spielplatz statt. Dieser Spielplatz ist natürlich auch das Ziel unserer Schatzsuche. Ich finde es wichtig, dass die Kinder freiwillig an der Schnitzeljagd teilnehmen und nur dann mitmachen, wenn sie Lust darauf haben.

16 von 22 Kindern finden sich gegen 15:00 Uhr auf dem Schulhof ein. Wir beginnen damit, dass sie sich in drei Gruppen einteilen. Danach erkläre ich den Kindern ein bisschen was zum Ablauf der Schatzsuche („Wir laufen gemeinsam, rätseln aber in Gruppen. Wir veranstalten keinen Wettbewerb, sondern helfen uns gegenseitig, usw.“) und teile die Materialien für den Start aus. Zusätzlich bitte ich jede Gruppe um drei Freiwillige, die für die wichtigsten Aufgaben verantwortlich sind. Wir brauchen jeweils:

  • Ein Kind dass während der gesamten Schatzsuche für die Schatzkarte verantwortlich ist. Es muss immer darauf achten, dass wir die Schatzkarte nirgendwo liegen lassen bzw. vergessen und immer wieder prüfen, ob vielleicht wichtige Informationen auf der Schatzkarte zu finden sind, die für die Lösung der Rätsel gebraucht werden.
  • Ein Kind ist während der gesamten Schatzsuche für das Dino-Notizbuch verantwortlich. Wir sind ja Dino-Forscher und müssen wichtige Forschungserkenntnisse darin festhalten. Nur so stellen wir sicher, dass wir nichts vergessen, was am Ende noch wichtig werden könnte.
  • Ein Kind aus jeder Gruppe ist für die Mappe mit Stift, Schere und Kleber verantwortlich. Es muss dafür sorgen, dass die Utensilien an jeder Station in die Mappe zurückkommen und darf die Mappe nirgendwo liegen lassen.

Das erste Rätsel – Den Weg mit den verfliXten Armbändern finden

Danach kleben wir die verfliXten Armbänder um die Kinderarme. Ich habe deutlich mehr Armbänder vorbereitet als nötig. Die Kinder sollen einfach alle Armbänder untereinander verteilen. Meine einzige Bedingung ist: Am Ende muss jedes Kind mindestens ein Armband am Arm haben.

Dann dürfen die Kinder mit den Rätseln beginnen. Sie lesen den ersten Brief unserer Dino-Forscherin Rexi im Dino-Notizbuch. Rexi erklärt, dass ein Sturm über die Ausgrabungsstätte hinweg gefegt ist und leider all ihre Forschungsergebnisse durcheinandergebracht hat.

Der erste Brief von Rexi
Der erste Brief von RexiSie bittet die Kinder, ihr dabei zu helfen, die Ergebnisse wiederzufinden und zu sortieren. Ihr Assistent hat dafür zumindest schon einmal einen Geländeplan vorbereitet.

Sie bittet die Kinder, ihr dabei zu helfen, die Ergebnisse wieder zu finden und zu sortieren. Ihr Assistent hat zumindest schon einmal einen Geländeplan vorbereitet, auf dem die wichtigsten Fundstellen markiert sind.

Der Geländeplan
Schatzsuche mit großer Gruppe spielen: Die erste Gruppe hat den Geländeplan gefundenDen Geländeplan habe ich im Vorfeld einfach an das schwarze Brett auf dem Schulhof geklebt. Es dauert ein kleines bisschen, aber dann hat die erste Gruppe ihn gefunden.

Den Geländeplan habe ich im Vorfeld einfach an das schwarze Brett auf dem Schulhof geklebt. Es dauert ein kleines bisschen, aber dann hat die erste Gruppe ihn gefunden.

dino-schatzsuche-mit-vielen-kindern-3Auf dem Plan gibt es viele Rechenaufgaben. Die Kinder müssen die dreistelligen Zahlen herausfinden und sind eine ganze Weile mit Rechnen beschäftigt. Die wichtigsten Ergebnisse werden – wie gefordert – in den Notizbüchern notiert.

Auf dem Plan gibt es viele Rechenaufgaben. Die Kinder müssen die dreistelligen Zahlen herausfinden und sind damit eine ganze Weile beschäftigt. Die wichtigsten Ergebnisse werden – wie gefordert – in den Notizbüchern notiert.

Als alle Gruppen vier dreistellige Zahlen berechnet haben, rufe ich die Schatzsucher*innen zusammen. Jetzt kommen die Armbänder zum Einsatz. Wir suchen sie nach den richtigen Koordinaten ab und finden so alle gemeinsam heraus, wo sich die vier folgenden Stationen der Schatzsuche befinden. Die Kinder wissen genau, welche Station wir zuerst besuchen sollten, weil diese dem Schulhof am nächsten liegt. Ich muss gar nicht viel moderieren, die Kinder finden das alles fast im Alleingang heraus.

Als der Weg besprochen ist, fahre ich mit dem Fahrrad vorneweg, um die Dino-Eier auf dem Spielplatz zu verstecken. Die Kinder kommen zu Fuß (mit zwei erwachsenen Begleitpersonen) nach.

Die Rätsel an den einzelnen Stationen

Die AusgrabungsstätteAn dieser Ausgrabungsstelle warte ich auf die Kinder. Hier soll es seltene und besonders wertvolle Dino-Eier und -Knochen geben.

An dieser Ausgrabungsstelle erwarte ich die Dino-Forscherkinder. Hier sollen schon besonders seltene und wertvolle Dino-Eier bzw. -Knochen gesichtet worden sein.

Die Dino-Eier öffnen
Die Dino-Eier öffnenDie Dino-Eier sind schnell gefunden. Meine Forschergruppe geht auf der Suche nach Hinweisen und Rätseln nicht sonderlich zimperlich mit den seltenen Fossilien um.

Die Dino-Eier sind schnell gefunden. Meine Forschergruppe geht auf der Suche nach Hinweisen und Rätseln mit den seltenen Fossilien nicht sonderlich zimperlich um.

Das Rätsel mit den Dino-Knochen
Schatzsuche mit großer Gruppe spielen: Alle Gruppen lösen das Rätsel mit den Dino-Knochen separatDer etwas rabiate Umgang mit den Funden zahlt sich aus: Alle Gruppen puzzeln ein Skelett aus ihren Dino-Knochen.

Der etwas rabiate Umgang mit den Fundstücken auf der Ausgrabungsstelle zahlt sich aus: Alle drei Gruppen puzzeln ein Skelett aus ihren Dino-Knochen.

Das erste Rätsel lösen
Das erste Rätsel lösenEin Knochen bleibt übrig. Mal sehen, ob im Dino-Notizbuch etwas steht, was uns weiterhilft.

… mal sehen, ob im Dino-Notizbuch etwas steht, was den Forscher*innen weiterhilft?

Wie Forscher*innen arbeiten
Wie Forscher*innen arbeitenGanz sicher sind sie sich bei ihrer Lösung noch nicht, notieren aber erstmal alles in ihrem Forscherbuch.

Ganz sicher sind sie sich mit ihrer Lösung noch nicht, notieren aber erstmal alles in ihrem Forscherbuch.

Das Dino-Fußspuren-Rätsel
Das Dino-Fußspuren-RätselHier wurden seltene Dino-Fußspuren gesichtet. Nur, was fangen wir damit nur an?

An der nächsten Station wurden seltene Dino-Fußspuren gesichtet. Nur, was fangen wir damit nur an?

Das Rätsel an der 2. Station
Das Rätsel an der 2. StationAuf jeden Fall ist es wichtig, die Notizen ganz genau zu lesen und sich alles zu notieren, was später noch wichtig werden könnte.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Notizen ganz genau zu lesen und sich alles zu notieren, was später noch wichtig werden könnte.

Die Schatzkarte nutzen
Die Schatzkarte nutzenZum Glück gibt es in jeder Gruppe ein Kind, was für die Schatzkarte verantwortlich ist und sich diese genauer angeschaut hat.

Zum Glück gibt es in jeder Gruppe eine*n Schatzkarten-Verantwortliche*n, der/die ihre Aufgabe ernst nimmt und genau hinschaut.

Wir rätseln uns von Station zu Station. Die Kinder machen richtig gut mit. Leider brauchen wir für die Schatzsuche deutlich länger als geplant. An der letzten Station ist es schon 17:15 Uhr. Da wir die anderen aber schon für 16:30 Uhr bestellt haben, vereinbaren wir, dass wir die Rätsel hier nur noch suchen, sie dann einstecken und erst am Ziel lösen.

Das Ende der Schatzsuche

Am Ziel angekommen, haben die beiden Mädelsgruppen keine Geduld mehr zum Lösen der letzten Aufgabe, sondern fangen sofort an, die Schatzkiste zu suchen. Genau in dem Moment, in dem ihnen die letzte Zahl zum Öffnen des Zahlenschlosses fehlt, haben die Jungs diese noch erraten.

Die Mädels und die RätselDie Mädels rennen an den einzelnen Stationen immer etwas vorneweg und finden die Rätsel schnell. An manchen Stationen helfen sich die Gruppen sogar gegenseitig beim Suchen und Finden der Rätsel.

Die Mädels rennen immer etwas vorneweg und finden die Rätsel schneller. An manchen Stationen helfen sich die Gruppen sogar gegenseitig beim Suchen und Finden der Rätsel und Hinweise.

Das letzte Rätsel lösen die Jungs
Das letzte Rätsel lösen die JungsDie Jungs zeigen dafür ein kleines bisschen mehr Geduld und sind die einzige Gruppe, die das letzte Rätsel noch Lösen. Die Mädels begeben sich in der Zwischenzeit schonmal auf die Suche nach der Schatzkiste.

Die Jungs zeigen dafür mehr Geduld und sind die einzige Gruppe, die das letzte Rätsel noch löst. Die Mädels begeben sich in der Zwischenzeit schonmal auf die Suche nach der Schatzkiste.

Die Schatzkiste öffnen
Die Schatzkiste öffnenAm Ende beobachten alle ganz gebannt, ob sich die Schatzkiste mit dem erratenen Code öffnen lässt.

Am Ende beobachten alle ganz gebannt, ob sich die Schatzkiste mit dem erratenen Code öffnen lässt, sind ganz begeistert, als es klappt und teilen den Schatz fair untereinander auf.

Fazit zu unserer Schatzsuche mit großer Gruppe

Hat euch die Schatzsuche gefallen? „JAAAAA“! Das Feedback der Kinder fällt eindeutig aus und auch mir hat die Schatzsuche mit der großen Gruppe Spaß gemacht. Dieses Feedback ist für mich natürlich das Wichtigste, damit hat sich zumindest der Aufwand gelohnt.

Hier noch einige Punkte:

  • Der Vorbereitungsaufwand für eine Schatzsuche mit so einer großen Gruppe ist beachtlich. Es ist ausgesprochen praktisch, dass die Unterlagen mehrfach ausgedruckt und vorbereitet werden können, aber dafür muss und sollte man sich Zeit einplanen (und nehmen wollen).
  • Den Kindern hat das Gruppenprinzip gut getan. Die Gruppen hatten beim Lösen der Rätsel ein unterschiedliches Tempo. Da sich die Gruppen zum Rätseln immer ein Stück voneinander entfernt haben, war das kein Problem. Alle Kinder hatten einen guten Überblick, konnten ihre Ideen und Lösungswege einbringen und so einen Beitrag zur Lösung der Schatzsuche leisten.
  • Ich fand es gut, dass es zwischen den Gruppen keinen Wettbewerb gab. Wie erhofft haben sich die Gruppen untereinander geholfen und gegenseitig beim Finden und Lösen der Rätsel unterstützt. Am Ende haben alle gemeinsam den Schatz geöffnet, das fand ich richtig toll.
  • Es war gut, dass wir noch Begleitpersonen dabei hatten. Ich würde ungern alleine mit 16 Kindern losziehen wollen.
  • Es wäre kein Problem gewesen, eine oder zwei weitere Gruppen dabei zu haben. Lediglich die Vorbereitungszeit hätte sich dadurch weiter erhöht.
  • Es war auf jeden Fall sinnvoll, den Kindern die Teilnahme freizustellen. So sind nur die Kinder mitgekommen, die Lust auf eine Schatzsuche hatten. Für alle anderen Kinder war die Abschlussfeier aber natürlich auch schön. Nach der Schatzsuche haben wir noch den ganzen Abend auf einem großen Spielplatz verbracht.
  • Zwischendurch habe ich Wasser unter den Kindern verteilt. Etwas zu trinken und vielleicht sogar eine kleine Stärkung dabei zu haben, schadet auf jeden Fall nicht.
  • Wir hätten am Ende noch etwas mehr Zeit benötigt. Ich hatte etwa 90 Minuten für die Schatzsuche eingeplant. Wir waren erst nach 2 1/2 Stunden am Ziel, hätten aber durchaus noch eine halbe Stunde benötigt. Das lag zum einen daran, dass wir nicht so schnell losgekommen sind, wie ich dachte. Zum anderen haben die Kinder manchmal für die Rätsel doch länger gebraucht als erwartet.

Schnitzeljagd mit vielen Kindern: Tipps von unseren Testfamilien

Wir haben auch unsere Testfamilien gebeten, unsere Schatzsuchen bei passenden Gelegenheiten mit großen Gruppen auszuprobieren und uns dazu ihr Fazit und ihre Tipps zu schicken. Hier ein paar Auszüge aus den Rückmeldungen:

Weitere Erfahrungsberichte zu unseren Schatzsuchen

Mandy Kriese - Schatzsuchen-Expertin und Gründerin von AusgefuXt - Schatzsuchen & mehr
Mandy Kriese

Mandy Kriese hat gemeinsam mit Jördis Heizmann im Jahr 2019 das Schatzsuchen-Portal ausgefuxt.de gegründet. Mit ihren Schatzsuchen wollen die beiden den Eltern die Vorbereitung für den nächsten Kindergeburtstag erleichtern und gleichzeitig den Kindern ein tolles Abenteuer ermöglichen.

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