Meeres-Schatzsuche zum Kindergeburtstag: Michelles Erfahrungsbericht
Meeres-Schatzsuche zum Kindergeburtstag: Michelles Erfahrungsbericht

Meeres-Schatzsuche zum Kindergeburtstag: Ein Erfahrungsbericht

Manchmal freuen wir uns ganz besonders über Nachrichten aus unserer AusgefuXt-Community. Vor allem dann, wenn Kundinnen uns nicht nur erzählen, dass ihnen eine Schatzsuche gefallen hat, sondern auch zeigen, wie sie daraus ihr ganz eigenes Abenteuer gemacht haben. Genau so ein Bericht hat uns von Michelle erreicht. Für den 7. Kindergeburtstag ihrer Nichte hat sie unsere Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“ genutzt und mit vielen liebevollen Ideen erweitert. Wie Michelle die Schatzsuche vorbereitet und umgesetzt hat, zeigt sie hier in ihrem Erfahrungsbericht.

Ein Erfahrungsbericht aus unserer Community

Dieser Erfahrungsbericht wurde uns von unserer Kundin Michelle unaufgefordert und ohne Gegenleistung zugesandt. Sie beschreibt darin ihre persönliche Umsetzung der Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“. Die Fotos stammen von ihr. Wir haben den Text für die Veröffentlichung redaktionell gegliedert und sprachlich leicht überarbeitet.

So habe ich die Meeres-Schatzsuche für den Kindergeburtstag vorbereitet

Zum 7. Geburtstag meiner Nichte haben wir die Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“ genutzt. Ich habe die Schatzsuche etwas umgestaltet und die einzelnen Stationen über verschiedene Plätze im Ort verteilt. Dadurch waren die Kinder nicht nur mit dem Lösen der Rätsel beschäftigt, sondern gleichzeitig auf einer kleinen Entdeckungstour durch den Ort.

Die Vorbereitung: Flaschenpost, Ballons und eine Schatzkarte mit Route

Für die Vorbereitung habe ich zunächst die Route der Schatzsuche festgelegt. Die einzelnen Orte habe ich anschließend auf der Schatzkarte eingetragen, sodass die Kinder später anhand der gelösten Hinweise erkennen konnten, wohin es als Nächstes geht.

Danach habe ich die Rätsel und Briefe aus der Vorlage vorbereitet. Die Briefe habe ich allerdings nicht einfach in Umschlägen an den Stationen ausgelegt, sondern jeden Brief in eine Flasche gesteckt und daraus eine kleine Flaschenpost gemacht.

Zusätzlich habe ich an jeder Flasche einen Folienluftballon in Form des jeweiligen Meerestieres befestigt. Die passenden Bildchen mit den Stationsnummern habe ich auf Aufkleberpapier ausgedruckt und auf die Flaschen geklebt.

Da die Stationen im gesamten Ort verteilt waren, habe ich die vorbereiteten Flaschen vor Beginn der Schatzsuche an den jeweiligen Plätzen aufgehängt. Zusätzlich habe ich an jeder Station einen kleinen Hinweis angebracht, damit sofort erkennbar war, dass die Flaschen zur Schatzsuche gehören und nicht versehentlich weggeräumt werden.

Der Start: Gemeinsam geht es los

Zum Einstieg haben wir uns gemeinsam im Kreis aufgestellt, uns an den Händen gefasst und hingehockt. Anschließend wurde die erste Flaschenpost vorgelesen.

Für das Starträtsel habe ich zunächst nur die Anfänge der Hinweise hingelegt und den restlichen Teil vorgelesen. Die Kinder konnten anschließend gemeinsam überlegen und entscheiden, wie sie die Teile zusammensetzen möchten.

Nachdem die Kinder das Rätsel gelöst hatten, drehten sie die Teile um. Danach haben wir die Lösung mit der Schatzkarte verglichen und geschaut, wohin es als Nächstes geht.

Unsere fünf Stationen auf der Schatzsuche

1. Station: Das Seepferdchen

An der ersten Station mussten die Kinder vier Seepferdchen suchen. Die Kinder, die ein Seepferdchen gefunden hatten, gaben es an diejenigen weiter, die noch keines gefunden hatten. Diese durften die Seepferdchen anschließend an die Schatzkarte halten, sodass alle Kinder an der Aufgabe beteiligt waren.

Gemeinsam fanden sie danach heraus, welches Seepferdchen an die richtige Stelle gehört und welche Zahl sich daraus ergibt.

2. Station: Der Hammerhai

Die zweite Station habe ich vorher mit Straßenkreide auf den Boden gemalt. Jedes Kind durfte zunächst zwei bis drei Zahlen miteinander verbinden. Anschließend durfte das Geburtstagskind die Lieblingszahlen des Hammerhais miteinander verbinden.

So wurde die gesuchte Lösungszahl sichtbar.

3. Station: Die Fische

Für die dritte Station habe ich das Angelspiel in eine Wassermuschel gelegt und diese mit Wasser gefüllt. Dadurch passte die Station besonders schön zum Meeresthema und die Kinder konnten die Fische direkt aus der mit Wasser gefüllten Muschel angeln.

Auf der Rückseite der Fische waren bereits die Buchstaben angebracht. Die Kinder mussten die Fische angeln und anschließend entsprechend der Aufgabe zusammensetzen. So konnten sie aus den Buchstaben die Lösung ermitteln.

Eine Druckvorlage für ein Angelspiel gibt es auch in den kostenlosen Tipps & TriX von AusgefuXt:

Zum Angelspiel

4. Station: Die Meerjungfrau

Die vierte Station befand sich auf dem Spielplatz. Hier habe ich einen roten Wollfaden über den kompletten Spielplatz verteilt und kleine Fische daran befestigt. Auf den Fischen standen Zahlen und Rechenzeichen.

Die Kinder mussten dem roten Wollfaden über den Spielplatz folgen, die Fische finden und anschließend die dargestellte Rechenaufgabe lösen. Am Ende musste die richtige Lösung gemeinsam genannt werden.

5. Station: Die Qualle

Die fünfte Station befand sich wieder an einem anderen Platz. Dafür habe ich Quallen-Lampions in einen Baum gehängt.

Dadurch war die Station schon aus einiger Entfernung zu erkennen und passte gleichzeitig sehr schön zum Meeresthema.

Während unserer Schatzsuche besuchten wir fünf Stationen, an denen die Kinder ihre Lösungszahlen sammelten. Das abschließende Wal-Rätsel führte uns dann zum Schatzversteck. Das fertige Rätsel war für die Kinder allerdings etwas zu schwierig. Deshalb habe ich zwei zusätzliche Bilder in die Karte geklebt. Diese sollten den Kindern dabei helfen, das Ziel der Schatzsuche zu erraten.

Da kein Zahlenschloss vorhanden war, mussten die Kinder am Ende gemeinsam die ermittelten Lösungszahlen aufsagen. Ich hatte die richtige Lösung aus der Vorlage ausgedruckt dabei und konnte so überprüfen, ob die Zahlenfolge stimmte.

Das Ziel: Zurück zur Party und zur Schatztruhe

Anschließend ging es zurück zur Party. Dort wartete bereits eine Schatztruhe auf die Kinder.

In der Schatztruhe befanden sich Münzen und Schokolade als Schatz. Damit bildete sie den Abschluss der gesamten Tour und gleichzeitig die Belohnung für die gemeinsam gelösten Rätsel.

Mein Fazit: Eine abwechslungsreiche Schatzsuche mit kleiner Ortstour

Uns hat die Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“ sehr gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass wir die einzelnen Stationen über verschiedene Plätze im Ort verteilen konnten. Dadurch war die Schatzsuche gleichzeitig eine kleine Tour durch den Ort und die Kinder waren zwischen den Rätseln immer wieder unterwegs.

Die eingetragenen Orte auf der Schatzkarte haben dabei sehr gut funktioniert, weil die Kinder nach dem Lösen der jeweiligen Aufgabe direkt sehen konnten, wohin es als Nächstes geht.

Auch die selbst gestalteten Flaschen mit den Briefen und den Meerestier-Ballons haben die Schatzsuche optisch noch einmal aufgewertet. Die Kinder konnten dadurch bereits von Weitem erkennen, wo sich die nächste Station befindet. Der zusätzliche Hinweis an den Flaschen war ebenfalls hilfreich, damit die vorbereiteten Stationen an den öffentlichen Plätzen nicht versehentlich weggeräumt wurden.

Besonders schön fand ich außerdem die Möglichkeit, die einzelnen Rätsel an den jeweiligen Ort anzupassen. Das Angelspiel in der mit Wasser gefüllten Wassermuschel, der rote Wollfaden mit den Fischen auf dem Spielplatz und die Quallen-Lampions im Baum haben die einzelnen Stationen abwechslungsreich gestaltet.

Auch die Möglichkeit, schwierigere Rätsel an die jeweilige Kindergruppe anzupassen, fand ich sehr praktisch. Bei der letzten Station habe ich das Wal-Rätsel durch zusätzliche Bilder etwas vereinfacht, sodass die Kinder selbstständig auf das Ziel kommen konnten.

Die Vorbereitung nimmt etwas Zeit in Anspruch, besonders wenn man die Stationen noch individuell dekoriert und eigene Ideen einbaut. Dafür entsteht eine sehr schöne und abwechslungsreiche Schatzsuche, bei der die Kinder gemeinsam rätseln, suchen und den Ort erkunden können.

Für unseren Kindergeburtstag war „Das Meeresabenteuer“ daher ein rundum gelungenes und besonderes Erlebnis.

Über unsere Autorin Michelle

Michelle ist eine kreative Schatzsuchen-Begeisterte, die unsere Abenteuer mit vielen eigenen Ideen gestaltet. Besonders freuen wir uns, dass sie ihre Erfahrungen und Fotos mit uns teilt und uns bereits mehrere ausführliche Praxisberichte zur Verfügung gestellt hat.

Michelle stellt sich vor

„Ich bin Michelle. Ich teile meine Projekte nicht auf einer eigenen Webseite, sondern lebe meine Kreativität am liebsten ganz privat aus. Als stolze Tante liebe ich es, mich beim Basteln und Planen kreativ voll zu entfalten, um für meine Nichte ganz besondere Erlebniswelten zu erschaffen. Die Schatzsuchen von AusgefuXt sind für mich die ideale Inspiration, um mit eigenen Ideen ein absolut einzigartiges Abenteuer zu gestalten.“

Weitere Erfahrungsberichte von Michelle

Michelle hat unsere Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“ sehr liebevoll erweitert und an vielen Stellen an ihre eigene Route und die Kindergruppe angepasst.

Schatzsuche „Das Meeresabenteuer“

Unsere fertige Schatzsuche enthält sechs Rätsel inklusive des abschließenden Wal-Rätsels sowie ein Starträtsel. Sie ist für Kinder von etwa 7 bis 10 Jahren gedacht und dauert in der regulären Form ungefähr 60 bis 90 Minuten.

Die Geschichte rund um Karl, die Krabbe, die Schatzkarte, die Briefe der Meeresbewohner und alle Rätselvorlagen sind bereits enthalten. Wie Michelles Beispiel zeigt, können Sie daraus mit Flaschenpost, kleinen Spielen und passender Dekoration ein ganz persönliches Abenteuer machen.

Viele zusätzliche Bastel- und Spielideen finden Sie kostenlos in unseren Tipps & TriX. Auch in der Anleitung zur Schatzsuche verweisen wir auf passende Ergänzungen.

Zum Meeresabenteuer

Liebe Michelle, herzlichen Dank, dass Sie uns auch diese Schatzsuche so ausführlich beschrieben und mit Ihren Fotos gezeigt haben! Wir freuen uns sehr darüber, wie viel Kreativität und Herzblut Sie in die Vorbereitung unserer Abenteuer stecken.

Haben Sie auch schon eine unserer Schatzsuchen gespielt und auf Ihre eigene Weise gestaltet? Wir freuen uns jederzeit über Erfahrungsberichte, Fotos und Anregungen. Schreiben Sie uns gern an info@ausgefuxt.de!

Weitere Erfahrungsberichte zu den ausgefuXten Schatzsuchen

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Ergänzungen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Ihren Kommentar.