Zubehör für die Wichtelküche basteln – Einfache Ideen aus Salzteig
In der Wichtelstube wird es immer gemütlicher – doch langsam knurren die kleinen Wichtelbäuche. Für diese nimmersatten Gäste brauchen Sie eine richtige Wichtelküche! In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie mit ein bisschen Salzteig im Handumdrehen Mini-Geschirr, Töpfe, Pfannen, Besteck, einen Herd und sogar kleine Brote und Brezeln basteln können.
Tipp: Wenn Sie gerade dabei sind, Ihre Wichtel einzurichten, schauen Sie gern auch in unseren Wichtel-Adventskalender – dort gibt es für jeden Tag eine Wichtel-Druckvorlage und Bastelideen für Möbel, Spiele und vieles mehr.
Salzteig vorbereiten
So stellen Sie den Salzteig her:
Für den Salzteig benötigen Sie nur drei Zutaten:
Kneten Sie alle Zutaten in einer Schüssel gut durch, bis ein geschmeidiger, nicht klebriger Teig entsteht. Ist der Teig zu feucht, geben Sie etwas Mehl hinzu.
Neben dem Salzteig benötigen Sie:
Tipp: Der Salzteig lässt sich über mehrere Tage hinweg nutzen. So entsteht Tag für Tag eine immer umfangreichere Wichtelküche.
Backwaren aus Salzteig formen
Zuerst kümmern wir uns um den Wichtelhunger, also starten wir mit frisch gebackenen Leckereien aus Salzteig:
Für die Brezel rollen Sie zuerst eine lange, dünne Teigschlange und legen sie anschließend in die typische Brezelform.
Das Baguette entsteht, indem Sie ein längliches Stück Salzteig formen und mit einer (Strick-)Nadel ein paar kleine Schlitze in die Oberseite drücken.
Für die Brötchen rollen Sie kleine Kugeln, drücken sie leicht flach und ritzen anschließend mit einer Nadel ein Kreuz in die Oberfläche.
Ist der Salzteig vollständig getrocknet, bemalen Sie die Backwaren mit brauner Acrylfarbe – so sehen sie aus, als kämen sie direkt aus der Wichtelbäckerei.
Einen Wichtelherd formen
Für den Wichtelherd formen Sie aus dem Salzteig zunächst einen kleinen Quader, der im Größenverhältnis zu Ihrem Wichtel etwa so groß ist wie ein richtiger Herd.
Anschließend formen Sie drei (oder vier) kleine Kugeln, drücken sie leicht platt und befestigen sie vorsichtig oben auf dem Herd. Das sind die Herdplatten.
Für die Drehknöpfe rollen Sie vier winzige Minikugeln und drücken sie nebeneinander an die Vorderseite. Stechen Sie mit einer Stricknadel oder einem Zahnstocher ein kleines Loch in jede Kugel.
Für die Klappe des Wichtel-Backofens kleben Sie unter den Knöpfen ein Rechteck auf und ritzen bzw. stechen mit einer Nadel Streifen und Punkte ein.
Ist der Herd vollständig getrocknet, bemalen Sie ihn mit grauer und schwarzer Acrylfarbe – und schon hat Ihre Wichtelküche einen eigenen kleinen Herd.
Die Mini-Weihnachtsschatzsuche „Die Weihnachtswichtel“
Natürlich bedanken sich die Wichtel für all die Mühe bei ihren Gastgebern – und zwar nicht nur mit kleinen Streichen, sondern auch mit versteckten Botschaften und liebevollen Überraschungen. Wenn ein Wichtel bei Ihnen einzieht, lassen Sie ihn doch gemeinsam mit den Kindern unsere Mini-Weihnachtsschatzsuche „Die Weihnachtswichtel“ spielen. Am Ende gibt es einen weihnachtlichen Mini-Schatz, eine zauberhafte Überraschung für die ganze Familie.
Zur WeihnachtsschatzsucheEinen Wichteltopf formen
Nachdem die Wichtel nun endlich einen eigenen Herd haben, fehlt jetzt noch ein wichtiges Koch-Utensil: ein Topf!
Für den kleinen Wichteltopf benötigen Sie insgesamt vier Kugeln aus Salzteig:
- eine größere Kugel für die Topfwand,
- eine etwa 1 cm große Kugel für den Boden sowie
- zwei winzige Kugeln für die Griffe.
Drücken Sie die Boden-Kugel flach und formen Sie aus der großen Kugel ein längliches Rechteck.

Wickeln Sie dieses Rechteck nun einmal um den flachen Boden und drücken Sie es gut fest – so entsteht die Topfform.

Formen Sie die beiden Minikugeln zu kleinen Schlangen und befestigen Sie sie oben rechts und links an der Topfwand. Lassen Sie dabei ein kleines Loch zwischen Griff und Topfwand frei, damit typische Topfgriffe entstehen.

Sobald der Salzteig vollständig getrocknet ist, wird der Topf mit Acrylfarbe bemalt. Fertig!
Besteck für die Wichtelküche formen
Damit sich die Wichtel beim Kochen und Essen nicht die Finger verbrennen, darf das Besteck natürlich nicht fehlen.
Dafür formen Sie aus dem Salzteig zunächst kleine, dünne Schlangen – daraus lassen sich Löffel und Gabeln gestalten:
Wenn der Teig getrocknet ist, bemalen Sie das Besteck noch mit Acrylfarbe. Fertig!
Hinweis: Messer brauchen die Wichtel übrigens ausdrücklich nicht. Sie kochen ihr Essen so lange, dass sie es einfach mit der Gabel kleindrücken können.
Wichtel-Geschirr aus Salzteig basteln
Zu einer richtigen Wichtelküche gehört natürlich auch Geschirr. Das lässt sich ganz einfach aus Salzteig herstellen:
Formen Sie zunächst einige größere und kleinere Kugeln:
- Aus den größeren Kugeln werden Schüsseln und Becher: Drücken Sie mit Ihrem Finger oder einem Stift vorsichtig eine Mulde hinein, sodass kleine Gefäße entstehen.
- Die kleineren Kugeln werden zu Tellern. Drücken Sie sie flach und formen Sie dabei einen ganz Mini-Tellerrand.
- Wenn alles vollständig getrocknet ist, können Sie das Wichtelgeschirr bemalen. Besonders niedlich wirken kräftige Farben wie Rot mit weißen Punkten (wie zum Beispiel in unserer Wichtelküche).
Fertig ist ein ganzer Wichtel-Geschirrservice!
Der nächste Kindergeburtstag kommt bestimmt!
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